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Montag, 04. Juli 2011 um 12:46 Uhr

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Neue Yiquan Lehrerausbildung im Jahr 2012 in A-Salzburg und in CH-Winterthur PDF Drucken E-Mail
Freitag, 24. September 2010 um 09:35 Uhr

Es stehen nun die nächsten Termine zur drei-jährige Yiquan Lehrerausbildung fest.

1. Yiquan Ausbildung in Salzburg beginnt am 16. März 2012
2. Yiquan Ausbildung in Winterthur beginnt am 05. Oktober 2012

Durch seine positive Wirkung auf Gesundheit und Kampfkunst gewinnt Yiquan immer mehr an Popularität. Yiquan ist zwar eine komplette Kampfkunst, kann aber auch gut in andere Kampfkünste und Heilmethoden (z.B. Qigong, Taijiquan) integriert werden.

Die Ausbildung richtet sich an alle, die sich zugunsten der eigenen Persönlichkeitsentwicklung intensiv mit Yiquan auseinandersetzen wollen und an diejenige, die Yiquan in eigenen Kursen weitergeben, bzw. innerhalb ihrer Berufe (Medizin, Physiotherapie, Psychotherapie, Sport, Yoga, Feldenkrais, Spiraldynamik etc.) einsetzen möchten.

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Abschluss der 1. Yiquan Lehrerausbildung durch Meister Jumin Chen PDF Drucken E-Mail
Montag, 14. Februar 2011 um 15:17 Uhr

Ein Bericht von Thomas Bauer.

Abschluss der 1. Yiquan Lehrerausbildung durch Meister Jumin Chen

- Ein Resümee -

„ Xing Yuan Li Fang -  Das Yi ist rund, die Kraft ist gerade“
(Wang Xiangzhai)

Es ist vollbracht!
Nach knapp drei Jahren haben am 30. Januar 2011 sechzehn Schüler von Meister Jumin Chen die erste Yiquan Lehrerausbildung erfolgreich beendet und nach bestandener praktischer und theoretischer Prüfung ihre Diplome in Empfang genommen.

Begonnen hatte die Ausbildung am 7. März 2008. Dazwischen liegen achtzehn Wochenendseminare, in denen Meister Chen seinen Schülern neben der umfangreichen Theorie und Praxis des Yiquan auch Themen aus der chinesischen Philosophie gelehrt hat. Alle Schüler waren sehr angenehm überrascht und erstaunt wie umfangreich das Spektrum des Yiquan ist, das regelmäßig geübt und wiederholt werden wollte.

Obwohl alle Übungen des Yiquan sehr „einfach“ sind, sind sie in der Ausübung nicht immer „leicht“. Neue Stände und Haltungen erforderten besonders jeweils am Anfang große Willenskraft und, im wahrsten Sinne des Wortes, großes Stehvermögen. Trotzdem man schon eine halbe Stunde oder länger im Chengbao Zhuang stehen konnte, war es anfangs fast eine Meisterleistung mehr als ein bis zwei Minuten im Dashi Zhuang, Duli Zhuang oder Xiang Long zu verbleiben. Aber auch diese Übungen wurden mit der Zeit und durch beständiges Üben leichter und haben zu dem für Yiquan so typischen Wohlbefinden während und nach dem Training geführt.

Bei all der Menge an erlerntem Stoff in Form von Ständen, Shilis, Falis, Kraftrichtungen, Fachbegriffen, etc. und der Fähigkeit physisch lange in einer Position zu stehen, darf das eigentliche Wesen des Yiquan, nämlich das Arbeiten mit Vorstellungen in körperlicher Entspannung, nie außer Acht gelassen werden. Jumin legte deshalb stets besonderen Wert auf das korrekte Verständnis und die korrekte Anwendung der Grundprinzipien. Dabei wurde er nie müde die Grundlagen zu wiederholen und uns zur Basis zurück zu führen:

E N T S P A N N E N   -   N A T Ü R L I C H   A T M E N   -   K O N Z E N T R I E R E N

Jumin hat damit ein breites Fundament geschaffen, auf das alle weiteren Fähigkeiten aufgebaut werden und ruhen können.

Danke Jumin für Deine große Geduld.

Eine besondere Bemerkung verdient an dieser Stelle das sams- und sonntägliche 6-Uhr-Training. Obwohl nicht jedermanns Sache so früh aufzustehen (und da zähle ich mich auf jeden Fall dazu), kamen doch die meisten der Schüler regelmäßig zu diesem Training, das außerhalb des eigentlichen Stundenplanes durchgeführt wurde. Das Üben in der freien Natur und die tollen Sonnenaufgänge am Obertrumer See bleiben uns allen wohl unvergesslich.

Drei Jahre sind eine lange Zeit und in diesen drei Jahren haben alle Teilnehmer sehr viel gelernt. Diese drei Jahre sind aber auch für alle Teilnehmer sehr schnell vergangen und in den letzten Seminaren wurde öfters Erstaunen bekundet, dass die Ausbildung schon fast zu Ende sei. Ein gutes Zeichen - zeigt es doch, dass wir diese Zeit genossen haben. Es zeigt aber auch, dass wir alle Yiquan gerne weiter betreiben und noch tiefer verstehen wollen, sei es für die Gesundheit oder als Kampfkunst. Es liegt an uns dieses Verständnis durch beständiges Üben zu erlangen und auch Jumin trägt durch regelmäßige Fortbildungskurse dazu bei.

Ich freue mich schon jetzt darauf die „Klassenkameraden“ wieder zu treffen.

Und hier sind sie nun die frischgebackenen Yiquanlehrer ...

Erste Yiquan Ausbildungsgruppe in Salzburg


st. v.l.n.r.:    Hendrik Brück (Freising, D), Willi Kubin (Gmunden, A), Martin Wundsam(1) (Mattsee, A), Emanuela Costa (Bozen, I), Markus Rohrleitner (Linz, A), Werner Caspers (Basel, CH), Marco Spadin (Chur, CH), Thomas Weidinger (Darmstadt, D), Stephan Österreicher (Innsbruck, A), Manfred Hörzer (Graz, A), Detlev Zwietasch (Stuttgart, D)
h. v.l.n.r.:    Christian Wolf (Felbach, A), Thomas Bauer (Holzkirchen, D), Frank Lemke (Rosenheim, D), Meister Jumin Chen, Thomas Farnbacher (Grabenstädt, D),Sven Christinger (Zürich, CH), Robert Probst (München, D)
(1) Leider konnte Martin wegen einer Grippe nicht an der Abschlussprüfung teilnehmen, ebenso wie Gabriele Kern und Roman Grasberger (beide nicht auf dem Bild). Wir wünschen den dreien viel Erfolg beim Nachholen.

Zur Lehrerliste

Stimmen der Teilnehmer

Gabriele Kern:
“ Was mir die Ausbildung vor allem gebracht hat, ist ein wesentlich besseres Gefühl für meinen Körper insbesondere bezüglich Balance, Zentrierung und Entspannung - und auch mehr Kraft oder vielleicht besser gesagt die Möglichkeit, die vorhandene Kraft effektiver einzusetzen.”

Thomas Weidinger:
“Zweifellos war für mich einer der großen Vorteile der Ausbildung, Yiquan in einem kontinuierlichen Übungszusammenhang erlernen zu können, bei dem die Inhalte aufeinander aufbauen. Es ist dabei faszinierend zu entdecken welches Potential im eigenen Körper angelegt ist und sich dieses Schritt für Schritt erarbeiten zu können, ohne jemals an einen fixen Endpunkt zu kommen. Die Reise geht weiter.”

Robert Probst:
"Viele suchen ein Werkzeug, welches für ihr Leben und ihre persönliche Entwicklung Kraft, Energie und Klarheit bringt. Ich habe es in Yiquan gefunden"

Manfred Hörzer :
“Besser im Wasser von Yiquan treiben lassen, als über steinige Wege gehen.”

Detlev Zwietasch:
„Ich hätte nie gedacht, dass so wenige Bewegungen einen so lange beschäftigen können. Jeden Tag, an dem ich übe, entdecke ich neue Details. Das Yiquan hat mich in meiner Gesamtheit angesprochen und mein Taijiquan, das ich seit 30 Jahren praktiziere, ganz bedeutend beeinflusst.“


Impressionen aus drei Jahren Yiquan Lehrerausbildung

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Warum Strategien scheitern. Lernen aus den Kampfkünsten. PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 09. November 2010 um 10:47 Uhr

Artikel von Jochen Kuhn - Unternehmensberatung ( Schülerverzeichnis )

Warum scheitern die meisten Strategien an der Umsetzung

Ein Zitat von Wang Xiangzhai, „Gründer“ des Yiquan lautet „...das Gewöhnlichste ist das Ungewöhnlichste und das Ungewöhnlichste ist das Gewöhnlichste...“.

Eine wesentliche Erkenntnis dieser Aussage lässt sich auf alle Bereiche des Lebens anwenden, und in besonderem Ausmass auch auf heutige Managementmethoden und Strategieentwicklung:

Durch die heute weit verbreitete Verkomplizierung von einfachen Sachverhalten und im Kern einfachen Aussagen, kann kein tieferes Verständnis gewonnen und erst recht kein wahrer Fortschritt erreicht werden.

Im Bereich der Kampfkünste war Meister Wang der erste, der mit den alten Traditionen brach und die bis dahin „geheime“ Essenz der inneren Künste einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machte. Aus seiner Sicht  verkamen die chinesischen Künste zu reinen „Tanzformen“, die mit Ihrem Ursprung kaum noch etwas gemeinsam hatten und deutlich an Effizienz einbüßten. Er beobachtete ferner, dass seine Schüler im Rahmen Ihres Trainings der ursprünglich XingYiquan genannten Kunst die grösste Betonung auf die äussere Form legten. So konnten sie keine Fortschritte erzielen, an Entwicklung von  „innerer Kraft“ war gar nicht zu denken.  Als Konsequenz gab er die Formenlehre innerhalb der Kampfkunst auf und entfernte auch deren Hinweis aus dem Namen. Aus XingYiquan wurde Yiquan. So erreichte er bereits durch den Namen eine deutliche, allgemein verständliche Erklärung, wie innere Kraft aufgebaut wird: durch Training des Geistes „Yi“ und nicht dem Nachahmen von Formen und Bewegungsabläufen. Übt man mit „Yi“, dann stimmt die Körpermechanik automatisch.

Diese alten chinesischen Erkenntnisse können wir für unsere heutigen Probleme in der Strategieentwicklung, -formulierung und –umsetzung hervorragend nutzen. Die Fehler, die Wang Xiangzhai als Ursache für schlechte Effizienz und mangelnden Fortschritt in den Kampfkünsten entdeckte,....Weiterlesen auf www.jochenkuhn.com

 
Erfahrungen und Gedanken zum Yiquan, von Carsten Drohm ( Yiquan Erfurt) PDF Drucken E-Mail
Freitag, 24. September 2010 um 09:07 Uhr

Carsten DrohmNutze das angenehme Gefühl und das Lächeln, was du beim Yiquan schon einmal gespürt hast, um deine Blockade zu überwinden, kehre genau zu diesem Punkt zurück!
Lass jegliche Vorstellung von einem besseren Lehrer oder dem, was du denkst, was in deinem Fortschritt passieren sollte, hinter dir.
Hör auf zu suchen, hör auf, so verbissen deine Aufmerksamkeit auf ein Ergebnis aus zu richten.
Das unbedingte Wollen verursacht mehr Spannung in deinem Körper wie Dir vielleicht bewusst ist.
Deswegen sagt der Spruch auch: Der Weg ist das Ziel!
Das bedeutet: Schaue auf das, was jetzt ist. Schaust du ständig auf das was Deiner Meinung nach sein sollte, und vergleichst das damit, was gerade ist, wirst du dich wahrscheinlich bis an dein Lebensende scheisse fühlen.

Vollständigen Bericht unter www.yangsheng-erfurt.de
Schick uns deinen Erfahrungsbericht

 
"Neue Kraft mit Yiquan" - Zeitschrift MEDIZIN 02/2010 PDF Drucken E-Mail
Freitag, 19. März 2010 um 07:47 Uhr
Zeitschrift MEDIZIN Jumin Chen


Mit freundlicher Genehmigung von www.medizinpopulaer.at dürfen wir den untenstehenden Artikel aus der Zeitschrift "MEDIZIN populär" veröffentlichen.
Desweiteren erhielten wir von der Redaktion den Bericht als PDF-Datei ( mit Bildern) .
Vielen herzlichen Dank!


In der Ausgabe 02/2010 von MEDIZIN populär zeigt Qigong-Meister Jumin Chen drei Übungen vor, die Kraft und Beweglichkeit bringen, der Entspannung in Stresssituationen dienen und darüber hinaus Lebensfreude und Vitalität schenken.



Yiquan - Training für Geist & Körper

Die chinesische Heil- und Kampfkunst Yiquan (gesprochen: „i’ tschüan“) wurde in den 1950er Jahren in China als eine der fünf Qigong-Schulen anerkannt und erobert nun auch Österreich.

Yiquan besteht aus einfachen Übungen, die ausgehend von Vorstellungsbildern mit geringem Aufwand Geist und Körper gleichermaßen intensiv trainieren. Die Übungen können im Gehen, Stehen, Sitzen und Liegen ausgeführt werden, weshalb sie sich auch für schwache und kranke Menschen eignen. Für MEDIZIN populär zeigt Qigong-Meister Jumin Chen drei Übungen vor, die Kraft und Beweglichkeit bringen, der Entspannung in Stresssituationen dienen und darüber hinaus Lebensfreude und Vitalität schenken.

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